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Besonders belastend sind Flugreisen. Da rutscht das SChönheitskonto im Höhenflug schnell mal in die Miesen. Unser Smiles-and-More-Programm:
TROCKENZEIT
In Reiseflughöhen von circa 12 000 Metern beträgt die Luftleuchtigkeit im Durchschnitt etwa zehn Prozent. Zum Vergleich: Selbst in der Sahara herrschen durschnittlich 20 Prozent, hierzulande etwaa 70 Prozent. Durch die trockene Luft braucht man im Flieger ungefähr dreimal so viel Flüssigkeit wie am Boden. Faustregel: Pro Flugstunde mindestens 1/4 Liter Wasser trinkekn. Außerdem solltet ihr möglichst auf Alkohol verzichten- an Bord verdoppelt sich seine Wirkung. Model-Tipp: Vor dem Flug frische Möhren essen oder Karottensaft trinken, weil man so das Sauerstoffdefizit besser bewältigen kann. Auch ,,Spirulina", ein Algen-Superfood, soll sich positiv auf Reisestrapazen auswirken.
HOCHGEFÜHL FÜR DIE HAUT
Der zarte Teint ist auf Flugreisen heftigen Turbulenzen ausgesetzt- nach Langstreckenflügen sieht man schon man schon mal aus wie ein unglücklich gefaltetes Origami. In dieser Notsituation heißt das Zauberwort Feuchtigkeit! Speziell entwickelte Jumbo-Cremes für Vielfliegerinnen (z.B. von Orginis) sorgen für einen intensiven Feuchtigkeitsschub. Einen Versuch wert: Erst ein Thermalspray aufs Gesicht sprühen und anschließend mit einer reichhaltigen Creme versiegeln. Auch die Hände solltet ihr immer wieder nachcremen. Wer nicht mit ,,nacktem" Teint im Flieger sitzen möchte, braucht ein First-Class-Pflege-Make-up (Models bevorzugen ,,Benefiance Enriched Revitalizing Foundation" von Shiseido).
WOLKE SIEBEN FÜRS HAAR
Durch die Trockenheit lädt sich das Haar elektronisch auf. Bändigen lässt es sich natürlich mit einem Haarreifen, Haarhgummis und einer Sonnenbrille. Oder ihr schließt euch an und verwendet das ,,Awapuhi Moisture Mist " (von Paul Mitchell). Dieses Spray miz Ingwertinktur zähmt und pflegt fliegendes Haar.
FLÜGEL FÜR DIE SEELE
Bequeme Kleidung und Schuhe sind obligatorisch, denn durch den niegrigen Luftdruck im Flieger kann das Körpergewebe bis zu 20% mehr Volumen bekommen- gasförmiger Stickstoff dehnt Düfte, beispielsweise ,,Sleep Time" (von Origins), das auf das Dekolleté und auf den Bauch aufgesprüht wird und beruhigend wirkt. Vitalisierende Öle wie z.B. Rosmarin. oder Zitronenaromen, die die Ankunft am Zielort erleichtern, reagieren besonders intensiv, wenn man sie auf ein feuchtes, warmes Tuch träufelt und den Geruch inhaliert. Gegen Druckgefühle und Verspannungen hilft ,,Peace of Mind" (von Origins). Dieses Aromagel wird in Stirn, Ohrlppchen, Schläfen und Nacken einmassiert.
DEN JETLAG LINDERN
Das beste Mittel gegen Jetlag ist Licht! Denn Licht ist der Steuerungsfaktor, der den eigenen inneren Rhytmus auf Ortzeit einstellt. Wenn man also am Nachmittag in New York oder Singapur ankommt, sollte man sofort spazieren gehen, um die Produktion des Schlafhormons Melatonin hinauszuzögern. Bei Vielfliegern aus der Beauty-Szene ist das Präparat ,,No-Jet-Lag" in. Diese homöophatischen Minipillen aus Neuseeland bekommt man auch in den USA (in Drugstores oder Vitaminshops). Ebenso unentbehrlich sind ,,Stress Mints", homöopathische Pfefferminzpastillen, die es in amerikanischen Healthfood-Geschäften zu kaufen gibt. AWuch die Ernährung spielt bei der Eingrenzung des Jetlags eine wichtige Rolle. Mittags sollte man Eiweiß zu sich nehmen (macht munter), abends dagegen Kohlenhydrate (setzen den Körper auf Entspannung).
DIE VORHER-NACHER-SHOW
Rechtzeitig vor Reiseantritt daran denken, die Reiseapotheke zusammenzustellen. Vor einem Langstreckenflug könnt ihr etwas Selbstbräuner in eure Feuchtigkeitscreme mischen. So kommt ihr nach den vielen Flugstunden mit erholt aussehendem Teint am Ziel an. Seit ihr in eurem Hotel eingetroffen, solltet ihr entweder sofort schwimmen gehen, um die Lymph- und Blutzirkulation wieder auf Trab zu bringen, oder die Beine entlasten. Legt euch dazu 15 Minuten auf den Boden, wobei die Beine an der Wand lehnt; oder ihr geht eine Runde spazieren.
Extratipp: Eure Augengel muss sofort in die Hotel-Minibar; gekühlt hilft es bei geschwollenen Augen als Folge von Jetlag oder Zugluft durch Klimaanlagen.