[Traum-Haar] »Super noch mehr Glamour! {Teil 2}
NUR NICHT BLENDEN.
Nicht nur für Puristen: Weniger ist mehr, nur sollte das Wenige auch gut sein. Prinzipiell sollte man so wenig wie möglich fett- oder ölhaltige Stylingprodukte (Wachs, Pomade, Fettgel) benutzen, weil sie das Haar strähnig machen. Wenn man diese vorher mit derm Föhn anwärmt oder unter eine Lichtquelle hält, werden sie geschmeidiger und man kann sie sparsamer dosieren.
Wer trotzdem gern mit Frisuren experimentiert, sollte folgende Regel beachten: Erst das Stylingspray, dann das Wachs! Wetgel und Haarlack wiederum können das Haar sehr austrocknen. Für ein Finish sind Volumenhaarsprays zu bevorzugen. Nach fünf Haarwäschen werndet am besten ein Peelingshampoo an, um Pflegerückstände schonend zu entfernen.
Randnotiz: Dass man Stylingschaum und spray abends ausbürstet, sollte selbstverständlich sein. Wer will schon mit verklebter Kopfhaut schlummern, im Bewusstsein, dass diesd das Haarwachstum einschläfert. Ein Alptraum ist auch, wenn das Haar durch zu viele Silikone bricht.
WASCHEN, SCHNEIDEN, ESSEN
Die Haare können auch von innen gestärkt werden- hier die Power-Wirkstoffe:
•B-Vitamine braucht der Organismus, und Aminosäuren in Keratin zu verwandeln. Die Antioxidiantien Vitamin A, C und E schützen gegen freie Radikale und reparieren geschädigte Haarzellen; eisen sorgt für volles, kräftiges Haar; Vitamin H (Biotin) macht das Haar elastisch und lässt es schneller nachwachsen; Zink und Silizium (Kieselerde) wirken Wunder gegen Haarausfall: Täglich ein Esslöffel organisches Siliziumgel in Wasser aufgelöst, gibt als Trinkkur schlappem Haar neue Kraft.
• Nach einer Studie der Universität Boston sieht der ideale Haar-Cocktail so aus: täglich 75 Milligramm Vitamin C, 100 Mikrogramm Biotin, je 15 Milligramm Eisen und Zink, 300 Mikrogramm Flosäure und 225 Milligramm Kieselerde. Außerdem gut: Kupfer (zögert das Grauwerden hinaus) und Pantothensäure (am Strukturaufbau beteiligt) sdowie Gammalinolensäure und Selen.
• Die Do's: Esst Obst, frisches Gemüse (vor allem grünes Blattgemüse), kaltgepresste Öle, Leinsamen, Hülsenfrüchte, Seetang, Hirse, MAndeln, Datteln uind Feiugen, frischen fetten Fisch, Joghurt.
• Die Dont's: Reduziert Milch, Koffein, Cola, Schokolade, Zucker, gehärtete und gesättigte Fette, Fast-Food und Fertiggerichte. Nicht rauchen !
•Crash-Diäten sind der Killer: Das Haar macht nahezu über Nacht schlapp; wenn das neue Haar nach vier bis sechs Monaten nachwächst, ist es dünn und äußerst fragil.
•Alle Chemikalien beeinflussen Stärke und Haltbarkeit des Haares!
LUSTPRINZIP SONNE
Wenn ihr die Nase kitzelt, liegt Glück in der Luft. Warme Sonnenstrahlen sind Champagner für die Seele- wenn das Haar dabei geschützt ist. Unschlagbar als Haarschutz sind Kopfbedeckungen und ein Sonnenschutzspray für die Haare, das pflegende Shea-Butter als Strahlenstopp erhält. After-Sun-Kuren päppeln sonnenstrapazierte Haare wieder auf.
INFO
SPECIAL SERVICE
Wie wichtig das Haar für die eigene identität ist, müssen Krebsparientinnen oft schmerzhaft erfahren. Die Friseurmeisterin Elisa Leimbach weiß nicht nur um die physischen, sondern auch um die psychischen Belastungen, wenn eine Frau ihr Haar durch Chemotherapie verliert. Inzwischen hat sie Kundinnen aus der ganzen Republik, die sie beratend während der Therapie begleitet. Sie ist als eine der wenigen Coiffeure darauf spezialisiert, individuelle Frisurlösungen für jedes Therapiestadium zu entwickeln. Die PErüken, die Elisa Leimbach schneidet, sind so professionall gefertigt und angepasst, dass man sie nicht als solche identifiziert. Mehr informationen: Salon ,,Elisa", Ludwigkirchstraße 8, 10779 Berlin, Tel.: 030/8818810, E-Mail: elisa@elisaHair.de
