Fußpflegemittel: Zeigt her eure Füße !

Veröffentlicht auf von laavidaahaamburg

 Füße schmerzen, Schwielen und Hühneraugen das Gehirn zur Qual machen, muss der Weg nicht gleich zur Fußpflegerin oder zum Arzt führen. Zahlreiche Mittel und WErkzeuge ermöglichen eine gründliche Fußpflege in Eigenriegie. 

 

Wer jahrelang gequält und gequetscht wird, wehrt sich irgendwann: so auch die Füße. In der Jugend laufen ie meist klanglos mit. Die Dorge um sie und vor allem die Schmerzen beginnen in den späteren Jahren- dann, wenn sie gegen jahrelange Nichtachtung aufbegehren. Dabei könnte man sich viel Kummer ersparen, würde man von Jugend an sorgfältig und regelmässig Fußpflege betreiben. Wer das versäumt hat, braucht nun aber nicht zu verzweifeln. In Drogerien und Supermärkten gibt es jede MEnge Mittel und Werkzeuge die versprechen, wieder auf die Füße zu helfen. Wir haben stichprobenartig einige Deos, Fußpflegecremes, Hormhautentferner und Hühneraugenmittel auf ihre taubigkeit geprüft: Nicht alle erwiesen sich als sonnvoll, auf manche kann man problemlos verzichten. Wieder andere fanden die Anerkennung der Tester. 

 

Deos 
Die meisten Deos verringern die Scheißbildung nicht, sondern überdecken oder hemmen nur den störenden Geruch. Doch auch hier ist die Wirkung begrnzt: Starken Schweißgeruch könnt ihr nur reduzieren, aber nicht völlig stoppen. Diese Deos beziehen ihre Wirkung meist aus Parfüms, ätherischen Ölen (z.B. Menthol) und antibakteriell wirkenden Substanzen (z.B. Alkohol oder Phenoxyethanol). Am nachhaltigsten wirken Dressin Fuß Fit Fuß-Deospray und das rezepturgleiche Produkt von Woolworh/ Marvital. Gleichzeitig sind diese beiden auch die preiswerstesten Deos des Vergleichs. 10 Milliliter kosten 10 beziehungsweise 9 Cent. 

Warum manche Füße mehr schwitzen als andere, weiß keiner. Erwiesen ist nur, dass Männer eher Probleme mit Fußschweiß haben als Frauen. An und für sich ist Scheiß geruchlosö. Er fängt erst an zu müffeln, wenn ihn Bakterien zersetzen. Das passiert besonders leicht in fesetn, dicht abschließenden Schuhen. Ist zu wenig Luftaustausch möglich, finden die Bakterien hier ein Klima vor, das ihrer Entwiklung sehr entgegenkomment. In der feuchten Wärme bilden sie als Stoffwechselprodukt Buttersäure und die stibnktunangenehm nach Käse. Egal, welches Deo man benutzt, die ewichtigste Regel bleibt deshalb: Jeden Tag gründlich die Füße wasachen, sorgfältig abtrocknen und die Schuhe nach jedem Tragen mindestens einen Tag lang trocknen und ausgelüften lassen.  

 

Antitranspirantien 
Wer zu übermäßiger Schweißbildung an den Füßen neigt, kann es auch mit Deos versuchen, die spezielle Antitranspirantwirkstoffe (meist Aluminiumchlorid) enthalten. Sie wirken übrigens nachhaltiger, wenn man sie zur Nacht aufträgt. Auf diese Art lässt sich der austretende Scheiß um etwa die Hälfte verringern. Gesundheitliche Risiken entstehen dadurch nicht, sagen Hautärzte. Zu einem manchmal befürchteten Hitzestau komme es nicht, der Scheiß könne an zahllosen anderen Körperregionen austreten. Helfen auch diese Antitranspiratien nicht, kann der Hausarzt extrem starke Scheißbildung mit schärferen Geschützen (Botulinumtoxin) völlig unterbinden. 

 

Pflegecremes
Die geprüften Cremes und Balsame pflegen die Füße durchweg ,,gut". Auch an der Hautverträglichkeit gab es ncihts auszusetzten. Täglisch angewandt, machen alle Mittel die Füße glatter und geschmeidiger. So kann man getrost zum preiswertesten Präparat greifen: zu Rossmann Fuß Wohl Fuß Balsam für 17 Cent pro 10 Milliliter. Nur die Parfümerierung der Pflegecremes gefiel den Testen nicht immer. Übrings: Es muss nicht unbedingt eine spezielle Pflegecreme für die Füße sein. Eine Allzweckcreme kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Warum auch nicht ? Bis auf geringe Anteile an bakterielienhemmenden Wirkstoffen sind Fußpflegecremes den Allzweckcremes un der Grundrezeptur sehr ähnlich. Kritisiertwird allerdings manchmal, dass die simple Hautcreme nicht ganz schnell genug einzieht. Am besten selbst ausprobieren. 

 

Hornhautentfernung
Hornhaut bildet sich dort, wo die Haut längerfristig unter Druck gerät. Da macht sie durchaus Sinn, schützt sie doch das tiefer gelegene Gewebe. Wer im Sommer oft barfuß läuft, weiß eine leichte Hornhautschicht zu schätzen. Sie erleichtert das Gehen ungeheim. Wuchert sie aber ungebremst vor sich hin, kann es unter Umständen zu schmerzhaften Schwielen führen, die einreiß0en und sich entzünden können und sogarärztlich behandelt werden müssen. eshalb gilt es, das Wachstum von Hornhaut in Grenzen zu halten. Sie lässt sich anfangs einfach nach dem Fußbad mit einem Bimsstein entfernen. Haben sich jedoch dicke Schwarten gebildet, muss kräftigeres Werkzug ran. 

Mit den von uns getesteten Hilfsmittel lässt sich überschüssige Hornhaut mechanisch abtragen. Bis auf die ,,befriedigende" Raspel von Scholl werden alle ihrer ufgabe ,,gut" gerecht und sich auch umkompliziert zu handhaben. Der sehr wirkungsvolle Hornhauthobel von Wilkinson Sword ist allerdings mit Vorsicht benutzen. Wer sich hier ungeschickt anstellt, gerät schnell zu tief in die Haut. Um sich vor Verletzungen zu schützen, sollte der Hobel nur sehr achtsam und nur an dickeren Hornhautpartien angesetzt werden.
Minuspunkte in der Handhabung bekam der an sich gut wirksame Recisan Diamant-Schwamm. Er liegt nicht gut in der Hand und krümelt. Und richtig sauber bekommt man ihn auch nicht.

 

Hühnerauge
Auch Hühneraugen entstehen meist da, ,,wo uns der Schuh drückt", und zwar vor allem dort, wo sich nicht genügend polskterndes Gewebe zwischen Haut und Knochen befindet. Die Haut verdickt sicht- scharf abgerenzt- an der belasteten Stelle. Im Zentrum dieses ,,harten"  Hühnerauges erkennt man in den meisten Fällen einen verhornten Dorn, der keilförmig und spitz tief ins Gewebe dringen und dort höllische Qualen verursachen klann. Schmerzhaft sind auch die ,,weichen" Hühneraugen, die auch gerne zwischen den Zehen ansiedeln.

Gleich vorweg: Hühneraugen werden nur dann völlig verschwinden, wenn das betroffene Hautareal dauerhaft von äißerem Druck befreut wird. Das bedeutet in den meisten Fällen den Umstieg auf bequemeres Schuhwerk. Wer sich für dafür entscheidet, hat eine echte Chance, sein Hühnerauge für immer loszuwerden. Sind allerdings Knochenfehlstellungen schuld am Hühnerauge dann führt der Weg zum Orthopäden. 
Mit anderen Behandlungsmethoden, auch mit den getesteten, laborieren Betroffene- oder nachfolgende Druckentlastung- nur an den Symptomen herum. Die Besserung ist dann nur vorübergehend. Am beuemsten lassen sich Pflaster benutzen, die gleichzeitig die schmerzende Stelle vom Druck befreien. Sie enthalten meist Salizysäure, die in den enthaltenen Megen gesundheitlich unbedenklich ist. Die Hühneraugenpflaster attackieren die überschüssige Hornschicht. Das dauert ein paar Tage. Im Anschluss lassen sich die pberflächen Verhornungen dann leicht mechanisch entfernen. Wichtig ist, die Produkte genau entsprechend der Gebrauchsanleitung anzuwenden. Sonst kann auch gesunde Haut in Mitleidenschaft gezogen werden. 
Mit Vorsicht ist Credo Corn-Ex zu benutzen: wer mit der sehr scharfen Klinge nicht achtsam genug umgeht, schneidet sich schnell zu tief in die Haut. 

 

Tipps 

Bequeme Schuhe. Bei häufigen Fußbeschwerden den Schuhschrank durchforsten und alle Schuhe, die drücken, ausrangieren.

Schuhkauf. Die Schuhe sollen bequemen Platz haben. Zu enge Schuhe sind an den meisten Fußbeschwerden schuld. Wer zum Schwitzen neigt, sollte möglichst nur Jederschuhe mit Lederbrandsohle und Jedersohle an die Füße lassen. Die ermöglichen einen ausrechenden Luftaustausch. 

Kinderschuhe. Hier ist  die richtige Größe und Weite besonders wichtig. Denn Kinderfüße kennen noch keinen Schmerz. Klanglos lassen sich die weichen Knochen in viel zu kleinen Schuhen zusammendrücken. Spreiz- und Senkfüße, Krallen- und Hammerzehen können dann beim Erwachsenen zu erheblichen orthopädioschen Problememn führen. 

Zehennägel. Mit einer Nagelzange oder einem Knipser immer relativ gerade abschneiden (spatenförmig). Die Ecken nur ganz leicht abrunden, damit Strümpfe oder Schuuhe nicht hängen bleibenoder Nachbarzehen verletzt werden. Zu kurz oder zu rund geschnittene Nägel können schmerzhaft ins Nagelbett einwachsen. 

Fußbad. Ein warmes Fußbad entspannt., regt die Durchblutung an und lindert Beschwerden. Als wohltuhender Zusatz reicht schon ein Esslöffel Salz in der Fußwanne. Anschließend gründlich abtrocknen und eincremen. 

Bewegung und Massage. So oft  es geht, raus aus dem Schuhen und barfuß laufen. Das stärkt die Musulatur und erhöhgt die Beweglichkeit von Zehen und Fußgelenken. Massagen und Fitnessübungen für die Füße fördern außerdem die Durchblutung und sind auch noch höchst angenehm.

Risikogruppen. Diabetiker, Bluter oder Menschen mit Ddurchblutungsstörungen der Beine sollten die Fußpflege mit ihrem Arzt besprechen und sie zur Sicherheit einem Speziellen geschulten Fußpfleger überlassen.  

Wie schön das das hier alles spinnt -.-'

Picnik-Collage 

 

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Als ehemalige Fußpflegerin (krankheitsbedingt aufgegeben) empfehle ich Allpresan. Ich habe viele Produktangebote ausprobiert, geholfen - insbesondere auch bei Diabetikern und Patienten mit permanenten Juckreiz (Dialysepatienten) hat nur eins geholfen - Allpresan.
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