Shampoos für strapaziertes Haar: Gut gebändigt

Veröffentlicht auf von laavidaahaamburg

Haare lassen sich nicht alles gefallen. Irgendwann revolieren sie gegen falsche Behandlungen. Shampoos für strapaziertes Haar bieten sich dann als Retter in der Not an. Etliche helfen-verübergehend- ,,gut". 

 

Kummer mit den Haaren kennt wohl jeder. Oft sind sie trocken, glanzlos und struppig. Der Kamm verhakt sich ständig und das Haar lässt sich nicht in gewünschter Art frisieren, sondern ,,fliegt" dem Kamm hinterher. Meist sind äußere Einflüsse schuld, wenn Haare derart unwillig reagieren. Ausgiebige Sonnenbäder, zu heißes Föhnen, Salz- oder Chlorwasser, Dauerwellen, Haarfärben oder Haarbleichen- all das übersteht der gesündeste Schopf auf die Dauer nicht ohne Schaden. UZnterm Mikroskop sieht das dann so aus: Die Schuppenschicht des einzelnen Haares liegt nicht mehr glatt am Haarschaft an. Je nach Grad der Schädigung spreizen sich die einzelnen Schüppchen immer weiter ab und können schlimmstenfalls sogar herausbrechen. Hilfe versprechen Shampoos für strapaziertes Haar. Sie können das Haar allerdintgs nur oberflächlich reparieren, indem sie die Strukturunterschiede vorübergehend etwas ausgleichen.
Wir haben diese Spezialisten untersucht: Jedes zweite Shampoo bändigt die Probleme ,,gut". Kämmbarkeit, Geschmeidigkeit und Griff verbessern sich deutlich. ,,Gute" Produkte müssen auchg nicht teuer sein. Im Test waren 1 Shampoos, die speziell für trockenes und strapaziertes Haar angeboten werden. Die meisten bekommt man im Drogeriemarkt zu Preisen zwischen 27 Cent und 2,50€, um gerecht auf die vergleichbare Mengen von 100 Millilitern. Drei weitere- Eubos MED, Rausch und Vichy- sind exklusiv in der Apotheke erhältlich. Exklusiv sind hier auch die Preise: Sie liegen zwischen 3,50 und 3,75 Euro pro 100 Millilister .
Die Reiserhebung kann allerdings immer nur einer Richtsschnur für den Einkauf bieten. Bei Shampoos lohnt es sich auf jeden Fall, immer wieder neu zu vergleichen. Oft gibt es sie auch zu günstigen Aktionspreisen.
Doch die Qualität eines Shampoos ist noch entscheinder als der Preis. Ein gutes Mittel muss einiges leisten:

Egal ob nass oder trocken, das frisch gewaschene Haar lässt sich leicht durchkämmen ohne festzuhaken.

Der Schopf ist nach dem Waschen geschmeidig zu greifen und glänzt.

Das Haar lädt sich nicht statisch auf, es ,,fliegt" also nicht, sondern lässt sich willig und leicht frisieren.

Die getrocknete Frisur zeigt deutliches Volumen. Keinesfalls dürfen Pflegestoffe das Haar zu sehr beschweren.


Auch die Shampoos der Untersuchung mussten diese Hürden nehmen. Dazu ließen sich 22  Prüfpersonen den Kopf waschen- und zwar im HGalbseitentest. Dabei scheiteln die Testfriseure das Haar in der Mitte und tragen ein Shampoo recht, das andere links auf. Die Kombinationen wechseln im Laufe der Zeit immer wieder. So haben die Friseure während der gesamten Haarbehandlung optimale Vergleichsmöglichkeiten. Von der Anwendung- zum Beispiel Verteilen des Shampoos, Schaumentwiklung und Ausspülen- bis zum Zustand des Haares nach dem Waschen hielten die Experten alle Eigenschaften der Shampoos in detaillierten Fragebogen fest. Im Anschluss an diese Prüfungen wurde alles statistisch ausgewertet. 
 Zusätzliche Laborprüfungen lieferten weitere Daten zur Kämmbarkeit des Haares. Dabei misst eine so genannte Zugprüfmaschine den Widerstand, mit dem sich das Haar durchkämmen lässt- vor und nach der Wäsche. 
Sieben Shampoos erfüllten die Testanforderungen ingesamt ,,gut". Die Unterschiede zwischen ihnen sind meist nur sehr gering. So waren sie in den wichtigsten Prüfungen, der Kämmbarkeit und der Geschmeidigkeit, fast durchweg ,,gut". Nasses Haar lässt sich allerdings besonders leicht nach Benutzung des Vichy-Shampoos kämmen. Das Haar fühlt sich hier auch einen Tick geschmeidiger an als bei der Konkurrenz. Nur die Pflegeshampoos Elvital und Garnier Fructis können da mithalten.  
Fünf weitere Haarwaschmittel bewältigten die Prüfanforderungen ,,befriedigend". Am wenigsten überzeugte Rausch Ei-Öl-Shampoo. Das Haar fühlte sich nach der Wäsche kaum geschmeidiger an als vorher und ließ sich auch keineswegs widerstandslos kämmen. Wahrlich kein Hit, dieses Mittel aus der Apotheke, sondern ,,ausreichend".
Auch Shampoos für strapaziertes Haar besetehen vor allem aus Wasser- bis zu 80 %- und aus Tensiden, die für die Reinigungskraft sorgen. Für das geschädtigte Haar werden verstärkt Pflegestoffe wie Conditioner (zum Beispiel kationische Polymere) und so genannte Restrukturanten (zum Beispiel Proteine) eingesetzt. Ihr solltet auf das Haar aufziehen und die Schuppenschicht wieder glätten beziehungsweise die Struktur festigen. Welche Inhaltsstoffe auch immer in den Shampooflaschen stecken, gesundheitlich bedenkliche Substanzen waren nicht dabei. Im Test zeigte sich keinerlei unerwünschte Reaktionen an Haut oder Haar. Natürlich können diese Shampoos keine Wunder vollbringen. Schließlich werden sie nach kurzer Zeit wieder abgespült, speziellen Haarkur bessere Erfolgaussichten. Am besten ist es freilich, die Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen.

 

TIPPS

•Dosierung. Geht sparsam mit eurem Shampoo um. Eine etwa haselnussgroße Portion pro Kopfwäsche genügt im allgemeinen.

•Täglich. Es spricht nichts gegen die tägliche Kopfwäsche. Zweimal Einschäumen muss jedoch nicht sein.

•Heiß. Den Kopf nicht zu heiß, sondern lieber bei moderaten Temperaturen waschen.

•Spülen. Das Haar nach der Wäsche gründlich ausspülen, etwa fünfmal so lange, wie man es eingeschäumt hat.

•Sanft. Das Haar nicht trockenrubbeln, sondern nur sanft frottieren.

•Luft. Am besten das Haar an der Luft trocknen lassen. Den Föhn höchstens auf niedriger Temperaturstufe benutzen.

•Salzwasser. Meer- und Chlorwasser greifen das Haar an. Abends deshalb mit Süßwasser ausspülen.

•Sonnenbad. Nicht nur die Haut, sondern auch das Haar vor zu vielen Sonnenstrahlen abschirmen.

•Haarfarben. Muss die neue Farbe unbedingt eine Oxidationshaarfarbe sein? Diese Mittel können die Haar angreifen. Möglicherweise lässt sich der gewünschte Farbton auch mit einer weniger aggressiven Tönung erzielen.

Dauerwellen. Häufiges Dauerwellen strapaziert das Haar. Auf jeden Fall sollte zwischen Haarfärbung und der neuen Dauerwellen mindestens eine zweiwöchige Pause liegen. 

 

Picnik-Collage

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Veröffentlicht in Tipps .

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J
Pro Naturals ist das Beste, das ich je benutzt habe ;)
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T
Hallo!<br /> <br /> Danke für die nützlichen Tipps, wirklich gut beschrieben!!!<br /> <br /> Grüße<br /> <br /> Lena
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L
<br /> <br /> Freut mich das ich dir weiterhelfen kann, Lena ♥ :) <br /> <br /> <br /> Mfg Jessica :)<br /> <br /> <br /> <br />