Sonne? Sicher!

Veröffentlicht auf von laavidaahaamburg

Die Hautist nachtragend und vergisst keine Bräunungssünde. Damiut ihr nach diesem Sommer nicht älter aussieht als ihr seit, sag ich euch, ob Sonnenschutzmittel halten, was sie versprechen, und geben Tipps zur Vor- und Nachbehandlung der Haut. 

 

Sonblocker: Kein Totalschutz
Auch wenn ,,Sunblocker" auf Tuben oder Flaschen mit Lichtschutzmitteln steht: Einen absoluten Sonnenschutz bieten sie nicht. 

Verbraucher verstehen das oft falsch, obwohl zusätzlich der Lichtschutzfaktor angegeben ist, der auf die Bergenzung des Schutzes hinweist.
Um dieses Missverständnis aus der Welt zu räumen, wollen die Dachverbände der Kosmetik- und Körperpflegemittelhersteller erreichen, dass in Zukunft auf den Begriff ,,Sunblocker" verzichtet wird.Stattdessen soll neben dem Lichtschutzfaktor eine Schutzkasse (von ,,Basis" bis ,,Sehr hoch") angegeben werden.
Ein absoluter Sonnenschutz ist selbst mit Faktor 60 nicht zu erreichen. Er ist aber auch gar nicht erwünscht.Denn ein bisschen Sonne braucht die Haut schon, um die eigenen Schutzmechanismen wie Pigmentierung und Lichtschwiele zu entwikeln. Wichtiger ist, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen- und sich immer reichlich einzucremen.

 

Sonnenlicht: Nicht verteufeln
Die Dosis macht das Gift- das gilt auch für die Sonne. Maßvoll genossen tut sie einfach gut, stärkt den Kreislauf, erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, steigert die Lust auf Sex. UV-Strahlen urblen das Immunsystem an und bringen die für Knochen und Zähne wichtige Vitamin-D-Bildung auf Trab. Man braucht jedoch keinen stundenlangen Aufenthalt in der Sonne, um die positiven Wirungen zu erzielen. Für die Vitamin-D-Bildung zum Beispiel reicht es, 20 Minuten am Tag an der frischen Luft zu verbringen. Auch ein wohlkenverhangener Himmel lässt noch genügend UV-Strahlen durch. 

TIPP: Um den menschlichen Akku mit der gesundheitsfördernden Wirkung der Strahlen aufzufüllen, reichen Kurzaufenthalte in der Somme- am Vor- und am Nachmittag, nicht in der Mittagsglut.

 

Sonnenschutzmittel: Risiko durch Hormone? 
Einige in Sonnenschutzmittel enthaltene UV-Filter- Benzophenon-3, Homomethylasalicylat, 4-Methylbenzylinden-Cempher (4-MBC), Octyl-Methoxyzimtsäureester und Octyl-Dimenthyl-p-Aminobenzoesäure- wirken wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Darauf haben Schweizer Wissenschaftler verwiesen. Um die Risien genau abzuschätzen, seien jedoch weitere Untersuchungen erforderlich. Das Bundesinstitut fpr gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin hält dagegen, dass erste horminelle Wirungs erst bei onzentrationen zu erwarten sind, die mehr als 200-mal höher sind als üblicherweise erreichbar. Der Nutzen von Lichtschutzmitteln sei weiterauas höher als diese potenziellen Risiken.

 

Freie Radikale: Aggressiv und schnell
Wer es mit dem Sonnenbaden übertreibt, ruft auch freie Radikale auf den Plan. Das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die sich- verstärkt durch Sonnenstrahlen- im menschlichen Organismus bilden. Sie können zu gefährlichen chemischen Zellveränderungen führen. Die Reaktionen laufen extrem schnell ab und sind unumkehbar. Als Folge sind Zellfernschäden bis hin zu rebs möglich. Das ist etlich Sonnenschutzmitteln enthaltene Vitamin E soll der Bildung freier Radikale entgegenwirken. Ob dieser Effekt bei den enthaltenen Mengen wirklich eintritt, ist der Fachwelt allerdings umstritten. 

 

Betacarotin: Nicht immer empfehlenswert
Manchmal werden Betacarotinpräparate (Provitamin A) zur Vorbereitung auf das Sonnenbaden empfohlen. Batacarotin kann die Lichttolerant bewiesnermaßen- ein wenig- erhöhen. Für sehr lichtempfindliche Menschen (Hauttyp 1) kann deshalb die Einnahme von Betacarotinpräparaten vor und während der Urlaubszeit sinnvoll sein. Wegen der richtigen Dosierung sollte die Einnahme von Betacarotin allerdings mit dem Arzt besprochen werden. Auch wegen möglicher Nebenwirkungen: Studien der letzten Jahre weisen darauf hin, dass höhere Dosierung an Betacarotin, über mehrere Jahrehinweg eingenommen, bei starken Rauchern das Lugenrebsrisiko steigern.

Achtung: Die Pillen ersetzen keinesfalls das Lichtschutzmittel mit hohem Schutzfaktor und die langsame Gewöhnung an das Sonnenlicht. Sie schützen nicht vor Sonnenbrand. 

 

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