[Die Schuzle des Duftens] »Schnupperkurs

Veröffentlicht auf von laavidaahaamburg

Was tun, wenn euer Beauty-Dasein noch Wünsche offen lässT? Daran denken, dass Schönheit auch durch die Nase geht: Düfte beeinflussen automatisch unsere Psyche. Aromen können Glücksgefühle auslösen und einen Energieschub bewirken. Sie schaffen ausgeglichenheit und damit Ausstrahlung. Aromachologie und Aromatherapie feiern in der Kosmetik immer größere Erfolge- nicht nur bei Trendnasen. 

 

ACHTUNG, EINE ROSE! 

Keine Esoterik-Mumpitz: Der Duft ätherischer Öle- gewonnen werden sie aus Wurzeln, Blüten, Blättern, Samen oder holz- zielt direkt auf das Nervensystem und damit auf die Psyche. Anders als bei der Sprache oder beim Sehen werden Geruchsinfos nicht in der Hirnrinde, sondern im limbischen System verarbeitet, dem ,,Riechhirn“. Ein Tropfen Jasmin- und das System schaltet auf Autopilot, ein Hauch von Vanille, und wir sind in die Kindheit zurückversetzt. Die Aromatherpie setzt auf die Wirkung von äthischen Ölen, wobei sie davon ausgeht, dass bestimmte Gerüchte die Produktion von Botenstoffen in Gang setzt, die wiederum Gefühle und Reaktionen auslösen. Die Aromachologie (Wortverbindung aus Aroma und Psychologie) ist die Wissenschaft der Duftwirkung, setzt also eine Nachweissbarkeit von Veränderungen in den Nervenzellen durch Duft voraus.

 

TRAUEN SIE SICH
In amerikanischen Einkaufsparadiesen wird kaufluststeigerndes Maiglöckchen verduftet, in japanischen Büros leistungsanhebende Limone, in Schulen Veilchen, um die Konzentration zu erhöhen- und alle diese Riechstoffen wirken auch unterhalb der bewussten Wahrnehmungsgrenze. Setzt euch ein Stimmungsziel und testet:

für Happiness und Harmonie: Bergamotte, Grüner Tee, Heliotrop (beste Duftkerze von Etro), Vanille und Rose;

als Energizer: Ingwer, Pfefferminz (tolles Rosmarin-Pfefferminz-Shampoo von Aveda), Zeder, Mandarine und Limone;

zum Entspannen: Lavendel, Geranium, Organgenblüten, Kamille und Rose;

zum Erotisieren: Tonka-Bohne, Jasmin, Vanille, Rose, Ambra, Moschus. Tricky: Wer den Moschusgeruch nicht ausstehen kann, auf den wirkt er auch nicht als Erotik-Kick. Man muss die Düfte schon mögen ….

 

UNSERE FAVORITEN
Ätherische Öle in Shampoos und Schaumbädern sind ja hinreichend bekannt. Doch soll euch auch nicht die lustige Erfindung von Feng-Shui-Schlappen vorenthalten werden. Diese Pantoffeln vereinen die Farbwirkung der Feng-Shui-Lehre mit den Erkenntnissen der Aromatherapie. Wer nun in die weißen Schlappen steigt, wird beim Tragen mit einem asugleichenden Zimtgeruch umnebelt. Orangefarbene Pantoffeln mit Neroli-Duft machen fröhlich, lilafarbene mit beilchen-Parfum helfen gegen Schlafstörungen. Sie sind im Departmentstore im Quartier 206 in Berlin erhältlich. Was wir außerdem lieben: Teebeutel fürs Badewasser (,,Eau de thé vert“ von Bulgari), kräutergefüllte Traumkissen (von The body Shop), Duftkerzen von L'Artisan, das Bügelwasser mit Orangenblütenduft (von L' Occitane) und Waschpulver, in das wir etwas Rosenöl träufeln.

 

TIPP

ZEN ZUM SCHNÜFFELN

Der japanische Kosmetikkonzern Shiseido, bekannt für seine hochkarätigen Forschungslabors, hat Anfang der 80er Jahre die Aromachologie mitbegründet. Eine ihrer genialen Erfindungen: ,,Zen“-Räucherstäbchen. Man fand heraus, dass der Duft von dem japanischen Kyraholz in Verbindung mit modifiziertem Baldrain die gleiche Wirkung hat wie eine 25-minütige-Zazen-Übung (Sitzmeditation). Schnüffelt man an dem pudrig-feinen Duft, vermehren sich die Alpha-Wellen im Gehirn, die die Abwesenheit von Stress und Angst kennzeichnen; zudem sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortison. Ihr wisst jetzt: Meditieren ist gut gegen Falten, aber auch der richtige Duft glättet euer Gesicht! 

 

Picnik-Collage

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