[Wundertüte Yoga] »Mudras: Finger-Yoga für Faule!
Schönheit, die schnell von der Hand geht. Dank Mudras. Diese so symbolischen wie mystischen Fingerfiguren (beispielsweise von Buddah-Statuen bekannt) werden im Hatha-Yoga eingesetzt, um das Wohlbefinden zu verstärken.
AUF DIE SPITZE GETRIEBEN
Mudra heißt wörtlich ,,Geste". Die Arbeit mit den Fingern kann man gut vor dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen machen. Dazu möglichst in einem stillen, gut durchlüfteten Raum bequem sitzen. Bei allen Übungen ist der Rücken aufgerichtet, die Augen blicken geradeaus. Mudras sind so wirksam, weil an einer einzigen Fingerspitze etwa 400 Nervenfasern enden, die in Kontakt mit den Körper- und Sinnesorganen sowie dem Stoffwechsel stehen. Zudem werden bei dieser Art von Reflexzonentherapie Akupunkturpunkte stimuliert. Spürbar ist eine feine, sanft fließende Energie.
HAUT WIE SAMT UND SEIDE
Glänzendes Haar, ein reines, zartes Hautbild, kräftige Knochen und stabile Nägel- dafür sorgt das Prithivi-Mudra (Erd-Mudra). Es energerisiert das Wurzeö-Chakra (Energiezentrum) und hat zugleich eine seelische KOmponente, indem es Halt gibt und das Selbstvertrauen stärkt. Dazu jeweils die Spitzen von Daumen und ringfinger beider Hände aneinander legen. Zeige-, Mittel- und kleiner Finger werden gestreckt- als Kur täglich drei Prithivi-Mudras (nie mehr!) fünf bis zehn Minuten lang.
HORMON-HIGH
Auch Hormone brauchen Zuwendung. Das Ushaas-Mudra harmoniert ihre Produktion, bringt neue Lust und frische Impulse ins Leben: Finger wie beim Beten ineinander verschränken, sodass der rechte über dem linken Daumen liegt. Den linbken Daumen leicht mit dem rechten drücken. höchstens dreimal über den Tag verteilt wiederholen.
BEAUTY AUF DEN ERSTEN BLICK
Nach außen wirken die strahlenden Augen, der offene Blick; im Innern spürt man Zentriertheit, die Klarheit des geistes. Das Prana-Mudras (Lebensmudra) verhilft dazu: Spitzen von Daumen, Ring- und kleinen Finger von beiden Händen aneinander legen, Mittel- und zeigefinger strecken (fünf Minuten sind ausreichend).
SAUBER !
Das Apan-Mudra reinigt, entschlackt und schleust Gifte aus dem Körper. Damit die Vitalstoffe ihre verschönernde wirkung entfalten können: Daumen-, Mitte- und Ringfingerspitzen von beiden Händen jeweils aneinander liegen. Kleiner Finger und Zeigefinger bleiben gestreckt. Höchstens drei Minuten in dieser Haltung verharren.
